Kontakt

Christian Hörtlackner
Tischlerei Meisterwerkstätte

Gaisbergstr. 6
D-83317 Teisendorf/Hörafing

+49 8666 928330
+43 664 2120350
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10 Gründe für Holzfenster

  • Holz wächst durch Sonnenenergie.
  • Holz ist Teil eines natürlichen Kreislaufes und bindet während des Wachstums Kohlenstoff und mindert das Treibhausgas CO2.
  • Holzfenster können ohne bedenklichen Reinigungsmittel nur mit Wasser gereinigt werden.
  • Holzfenster vermitteln wohnliche Behaglichkeit.
  • Holz besitzt eine angenehme Oberflächentemperatur und fühlt sich gut an. Holzfenster werden aufgrund guter Wärmedämmwerte für Niedrigenergiehäuser verwendet.
  • Holzfenster laden sich nicht elektrostatisch auf.
  • Holz gibt im Brandfall keine hochgiftigen Gase ab.
  • Holzrahmen können durch einen Neuanstrich immer wieder umgestaltet werden.
  • Holzfenster können im Falle eines Schadens repariert und leicht mit Zubehör und Beschlägen nachgerüstet werden.
  • Holzfenster sind bei entsprechender Pflege langlebige Bauelemente und über die Nutzungsdauer gerechnet wirtschaftlicher.

Instandhaltungsarbeiten

Instandhaltungsarbeiten können bei Möglichkeit selbst durchgeführt werden.

Dabei kann man sich einen Überblick vom Zustand der Fenster verschaffen.

Sollten Instandsetzungsarbeiten erforderlich sein, so können diese rechtzeitig einem Fachmann in Auftrag gegeben werden.

Schimmelpilz nach Fenstertausch

 

lueften bildhausDie Ursachen sind verhältnismäßig leicht auszumachen: Durch die neu dicht schließenden Fenster findet im geschlossenen Zustand praktisch kein Luftwechsel mit Außen statt.
Die in der warmen Raumluft enthaltene Feuchtigkeit schlägt sich daher am kältesten Punkt nieder - es schimmelt.

Je nachdem ob und welche sonstigen Wärmedämm-Maßnahmen mit dem Fenstertausch vorgenommen wurden, können Raumecken, Fensterrahmen, Laibungen oder Anschlussfugen betroffen sein.
Nicht zu vernachlässigen ist die gesundheitsschädliche Gefahr, die von Schimmelpilzsporen ausgeht.
(Bronchitis, Asthma, Muskelbeschwerden, Hautreizungen, Immunschwächen)

Die Wärmeschutzverordnung begrenzt den Energieverlust durch Undichtigkeiten auf die "Fugendurchlässigkeit und Schlagregendichtheit" von 1m³ Luft pro 1lfm Flügelfalzlänge in 1 Stunde.
Je nach Windverhältnissen herrscht auf der einen Seite eines Gebäudes Winddruck, auf der anderen Seite Windsog. Mit der abgeführten Raumluft wird auch die in Räumen relativ höhere Luftfeuchtigkeit abtransportiert

 
Luftmengenbemessung:
Wohn-, Ruheräume, Kinderzimmer 15-20 m³/h je Person
Büroräume 30-50 m³/h je Person
Klassenräume stündlich 4-5 facher Luftwechsel
WC 30 m³/h
Küchen 80-120 m³/h

Mindest-Luftwechsel um Bauschäden zu vermeiden:
0,5 facher Luftwechsel pro Stunde

Fenstertausch und die Gesamtheit eines Bauwerkes

Bauwerke bestehen aus einem feinen Netz gegenseitiger Abhängigkeiten gestalterischer Natur. Um ein optimales Gesamtwerk entstehen zu lassen, ist zunächst eine rationelle Umsetzung der stilistischen Vorgaben notwendig. Danach erst folgt die gute handwerkliche Umsetzung der Vorgaben.
Von den Planern und ausschreibenden Stellen wird diese Leistung oft nur mangelhaft oder aber gar nicht erbracht.

Der Einbau von Normfenstern führt im Altbau und im Baudenkmal zu bekannten ästhetischen und formalen Katastrophen:

fenster normfensterOriginal mit zierlichen Rahmenquerschnitten,
alten Beschlägen und verzierten Glasscheiben.
Die Erneuerung des Elementes kann die Ausgewogenheit des Originals nicht erreichen,
obwohl es aus Holz gefertigt wurde.
 
Die Bemühungen, die wenigen noch vorhandenen historischen Fensterbestände zu erhalten, sind bei vorrangig materialistischer, funktionalistischer, energetischer und kostenspezifischer Betrachtung vielfach zum Scheitern verurteilt; mit der Folge, daß das Fenster als Dokument der Bau- und Handwerkskunst vergangener Epochen verloren geht.
Heute sind noch viele Kastenfenster erhalten, was im Wesentlichen auf wirtschaftliche Überlegungen, die guten Gebrauchs- und Funktionseigenschaften der Fenster zurückzuführen ist.

Verglasung

Wenn historische Fenster mit modernem Floatglas verglast werden, wirken die Scheiben im Rahmen wie Fremdkörper.

"Altes" Glas hingegen zeigt auf Grund des Herstellverfahrens eine lebendig schillernde Fläche. Im Ziehverfahren hergestelltes Glas ist leicht gewellt, das Licht wird daher anders gebrochen als bei planparallelem Floatglas.

Auch das Walz- und Gießverfahren verleiht den Scheiben eine belebte Oberfläche. Für das moderne Fenster nach altem Vorbild werden heute Gläser mit künstlichen Alterungsmustern angeboten. (z.B.: Goetheglas)